Messe Wels
Werkzeugmaschinen, Automation und Digitalisierung im Fokus

Intertool X Schweissen 2026 wird zur Bühne für ganzheitliche Fertigungskonzepte
Ob 5-Achs-Simultanbearbeitung, Multi-Tasking-Maschinen, flexible Robotik oder Digitale Zwillinge – die Intertool X Schweissen 2026 zeigt, wie sich Maschinenbau, Automation und Software zu ganzheitlichen Produktionssystemen verbinden.
Für Fachbesucher bietet die Intertool X Schweissen damit eine einzigartige Gelegenheit, modernste Fertigungstechnologien live zu erleben, mit Branchenexperten zu diskutieren und konkrete Impulse für die eigene Produktion mitzunehmen.
Damit wird die Messe einmal mehr zum Gradmesser der Wettbewerbsfähigkeit moderner Fertigungsbetriebe.
Steigende Produktionskosten, Fachkräftemangel, volatile Losgrößen und wachsende Qualitätsanforderungen stellen industrielle Fertigungsbetriebe vor große Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen moderne Technologien enorme Chancen, Produktionsprozesse effizienter, flexibler und digital vernetzt zu gestalten.
Die Intertool X Schweissen 2026 zeigt vom 23. bis 26. April 2026 in Wels, wie moderne Werkzeugmaschinen, intelligente Automationslösungen und digitale Fertigungstechnologien zusammenwirken. Führende Hersteller und Technologiepartner präsentieren praxisnahe Lösungen – von hochdynamischen Bearbeitungszentren über Robotik und flexible Automationssysteme bis hin zu Digitalen Zwillingen und KI-gestützter Prozessoptimierung.
Damit wird die Messe einmal mehr zur zentralen Plattform für Unternehmen, die ihre Produktion technologisch weiterentwickeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern wollen.
„Produktivität entsteht heute nicht mehr isoliert an einer Maschine, sondern durch das Zusammenspiel von leistungsfähiger Hardware, intelligenter Automation und durchgängiger Digitalisierung. Genau dieses Zusammenspiel steht auf der Intertool X Schweissen im Mittelpunkt“, erklärt das Organisationsteam der Austrian Exhibition Experts GmbH (AEE).
5-Achs-Kompetenz und hybride Automationslösungen
Die Reduktion von Aufspannungen, Rüstzeiten und manuellen Eingriffen zählt zu den wichtigsten Hebeln moderner Fertigung. Zahlreiche Aussteller zeigen daher leistungsstarke 5-Achs- und Multi-Tasking-Bearbeitungszentren, kombiniert mit flexiblen Automationslösungen.
So präsentiert Okuma Austria mit der MU 4000 ein Universal-5-Achs-Bearbeitungszentrum für anspruchsvolle Anwendungen im Werkzeug- und Formenbau sowie für komplexe Bauteile aus Luftfahrt, Medizintechnik und Maschinenbau.
In Kombination mit der Automationslösung Promro Hybrid ID 50 entsteht ein praxisnahes Fertigungskonzept für Lohnfertiger mit wechselnden Bauteilen und Losgrößen. Herzstück ist der R-C2-Zentrischspanner von Gressel, der gleichzeitig als Greifer, Spannmittel und Palette fungiert und eine automatisierte 6-Seiten-Bearbeitung ermöglicht.
Komplettbearbeitung als Schlüssel zur Produktivität
Ein zentraler Trend der modernen Fertigung ist die Komplettbearbeitung in einer Aufspannung, um Durchlaufzeiten zu reduzieren und Prozesssicherheit zu erhöhen.
Unternehmen wie EMCO präsentieren auf der Intertool leistungsstarke Lösungen für die Komplettbearbeitung – von Dreh-Fräszentren über 5-Achs-Fräsmaschinen bis hin zu vielseitigen Universaldrehmaschinen.
Auch WFL Millturn Technologies stellt mit der M30-G MILLTURN eine leistungsstarke Lösung für die Komplettbearbeitung komplexer Werkstücke vor. Die Maschine wurde speziell für Wellen- und Spannteile entwickelt und bietet hohe Steifigkeit sowie optimale Voraussetzungen für präzise Zerspanungsprozesse.
Multi-Tasking und flexible Produktionskonzepte
Mit der INTEGREX j-200S NEO präsentiert Yamazaki Mazak die Weiterentwicklung seiner Multi-Tasking-Serie. Die Maschine kombiniert Drehen und Fräsen in einer Aufspannung und adressiert aktuelle Herausforderungen wie Losgröße 1, Variantenvielfalt und steigende Anforderungen an Produktivität und Energieeffizienz.
Ein wichtiger Bestandteil moderner Fertigungsstrategien ist zudem die Integration von CNC-Technologie, Automation und digitaler Vernetzung zu ganzheitlichen Produktionskonzepten.
Automatisierung für autonome Fertigungsprozesse
Automatisierung spielt eine entscheidende Rolle für Wirtschaftlichkeit und Liefertreue. Auf der Intertool zeigen zahlreiche Anbieter skalierbare Lösungen für flexible Fertigung.
Die Hermle AG präsentiert beispielsweise das 5-Achs-Bearbeitungszentrum C 12 in Kombination mit dem Robotersystem RS 05-2. Auf lediglich zwei Quadratmetern ermöglicht die Lösung eine automatisierte 24/7-Bearbeitung kleiner und mittlerer Werkstücke.
Die Roklatec GmbH zeigt mit der BMO Platinum 50 eine Automationslösung, die mehrere kleine Aufträge zu langen autonomen Laufzeiten kombiniert. Dank automatischem Spannmittelwechsel können unterschiedliche Werkstücke und NC-Programme effizient hintereinander abgearbeitet werden.
Auch Schunk präsentiert Lösungen an der Schnittstelle zwischen Robotik und Prozess – darunter Werkzeugwechsler, Ausgleichseinheiten und Kraft-Momenten-Sensoren, die eine flexible und sichere Automatisierung ermöglichen.
Flexible Automation in der Blechbearbeitung
Auch in der Blechbearbeitung gewinnen flexible Automationskonzepte zunehmend an Bedeutung.
Die Bystronic Austria GmbH zeigt mit der Mobile Bending Cell eine innovative Lösung für den schnellen Wechsel zwischen manueller und automatisierter Blechbearbeitung. Die Kombination aus Abkantpresse und Roboter erlaubt es, innerhalb weniger Minuten zwischen beiden Betriebsarten zu wechseln.
Trumpf Maschinen Austria demonstriert auf der Messe eine durchgängige Prozesskette – vom Laserschneiden über Biegen bis hin zu digital unterstützten Produktionsabläufen.
Digitalisierung und Digitale Zwillinge
Die Digitalisierung entwickelt sich zunehmend zum zentralen Bestandteil moderner Fertigungsstrategien. Digitale Zwillinge, virtuelle NC-Steuerungen und KI-gestützte Analysewerkzeuge ermöglichen eine transparente und effiziente Produktionsplanung.
DMG MORI Austria zeigt auf der Messe komplette Fertigungsprozesse – von der Programmierung über Simulation und Automatisierung bis hin zur digital vernetzten Produktion.
Auch Siemens präsentiert mit der SINUMERIK ONE eine High-End-CNC-Steuerung mit Digitalem Zwilling. Damit lassen sich Maschinen virtuell in Betrieb nehmen, Programme simulieren und Prozesse optimieren, bevor der erste Span entsteht.
Digitale Fabrik: CAM, Simulation und virtuelle Fertigung
Mit der zunehmenden Komplexität moderner Bearbeitungsprozesse gewinnen leistungsfähige CAD/CAM- und Simulationslösungen an Bedeutung.
Unternehmen wie Evolving Technology und MAIT Austria präsentieren mit TopSolid integrierte Lösungen für Konstruktion und Fertigung. Ergänzend zeigt Vericut leistungsfähige NC-Simulationssoftware zur kollisionsfreien Programmprüfung.
Mit CHECKitB4 demonstriert Pimpel, wie virtuelle NC-Steuerungen bereits vor dem realen Maschinenlauf eine realitätsnahe Simulation ermöglichen und so Einfahrzeiten sowie Risiken deutlich reduzieren.
ÜBER INTERTOOL X SCHWEISSEN 2026 – ÖSTERREICHS STÄRKSTE MESSEN
Vom 21. bis 24. April 2026 verwandelt sich die Messe Wels in das pulsierende Zentrum der industriellen Metallbearbeitung. Die Intertool x Schweissen vereinen zwei Leitmessen unter einem Dach und präsentieren auf 28.000 Quadratmetern die gesamte Bandbreite der modernen Fertigungstechnologie – von der Bearbeitung über das Fügen, Schneiden und Beschichten bis hin zu Digitalisierung, Automation und Nachhaltigkeit. Über 300 Aussteller:innen aus zehn Ländern und mehr als 10.000 Fachbesucher:innen machen Österreichs stärkste Messen zum industriellen Highlight des Jahres.
www.intertool-schweissen.at
21. bis 24. April 2026 | Messe Wels
